Lutfhansa Ocean Gehalt

20. Oktober 2020

Über das neue Ocean Projekt von der Lufthansa wird vor allem in den letzten Monaten heiß diskutiert. Während es bei der Lufthansa selbst zum Stellenabbau kommt, sucht der Konzern für sein neues Projekt ca. 300 neue Mitarbeiter. Das Lufthansa Ocean Gehalt fällt scheinbar äußerst gering aus.

 

Stellenabbau bei Lufthansa und Neueinstellungen bei Ocean

Durch die Covid-19-Pandemie will die Konzernspitze der Lufthansa nicht nur die Flotte weiterhin verringern, auch soll es zum Stellenabbau bei Lufthansa kommen. Mehrere tausend Stellen fallen beim Konzern weg. Auch ist nicht zu vergessen, dass im Frühjahr 2020 Germanwings im Zuge der pandemie geschlossen wurde. Auf der anderen Seite jedoch sucht man nach ca. 300 neuen Mitarbeitern für das Lufthansa Projekt Ocean. Diese Stellen sind allerdings lediglich konzernintern ausgeschrieben.

Ocean soll ab 2021 Flüge innerhalb des Lufthansa-Konzerns ausführen. Eine eigene Fluggesellschaft soll Ocean jedoch nicht werden. Stattdessen soll Ocean in der Zukunft unter marken wie Eurowings oder SunExpress fliegen. 

 

Lufthansa Ocean Gehalt

Die neuen Ocean Arbeitsverträge sind nicht tarifiert. Dies stößt auf harsche Kritik der Arbeitnehmer. Einerseits werden Stellen abgebaut, andererseits werden diese durch neue Billiglohnverträge bei dem neuen Ferienflieger Ocean ersetzt. Wie viel die Ocean-Crew nun verdienen soll steht nicht genau fest.

Allerdings kann man bereits jetzt sagen, dass das Lufthansa Ocean Gehalt schwindend geringer als bei vergleichbaren Stellen innerhalb des Kranichs ausfallen wird. So bezeichnete beispielsweise die Unabhängige Flugbegleiter Organisation UFO das geplante Gehalt beim Ocean Projekt als “untarifierte Arbeitsplätze zu Dumping-Bedingungen”.

Zunächst werden scheinbar nur 70-Prozent-Stellen gesucht. Die kürzere Arbeitszeit in Verbindung mit der fehlenden Tarifierung der geplanten Anstellungsverhältnisse führt teilweise zu Netto-lohnen knapp über 1100 Euro. Laut Harry jäger, Tarifreferent der UFO, macht das ein Leben in der Main-Metropole Frankfurt “beinahe unmöglich”. Dazu kommt erschwerend, dass auch der relative Anteil der Urlaubstage pro Jahr geringer sein soll.