Tierische Helfer am Flughafen

An den Flughäfen rund um den Globus lassen sich mehr tierische Helfer finden, als zu vermuten ist. Von Pferden, über Hunde, von Falken zu Mäusen, es scheint keine Grenzen für die Mensch-Tier-Flughafen-Zusammenarbeit zu geben. Aviclaim zeigt einige Beispiele dieser Helfer.

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TIER-apie am Flughafen

Dass Tiere eine beruhigende Wirkung auf Menschen haben, ist schon lange bekannt. Besonders in stressigen und Angst-geladenen Situationen können Tiere helfen, sich wieder zu entspannen. Ohne jeden Zweifel fühlen sich viele Menschen besonders am Flughafen gestresst und angespannt, aus diesem Grund gibt es viele Therapie-Tiere, die an Flughäfen vor allem in den USA zur Aufmunterung der Passagiere tätig sind.

Am Denver International Airport lassen sich ca. 100 Hunde und sogar Zwergpferde mit blauen “Pet-me” also “Streichel-Mich” Schildern finden und ja Anfassen erlaubt und sogar gewünscht.

Ein ganz besonderes Therapie-Tierchen gibt es am Flughafen in San Francisco, LiLou das Anti-Flugangst Schweinchen. Mit süßen Kostümen und hinreißenden Tricks munterte sie schon viele Passagiere auf. 
Mit solch tierischer Unterhaltung lassen sich selbst lange Flugverspätungen oder Flugannullierungen überstehen. 

Vom Rasenmäher bis hin zur Schadstoffkontrolle

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In Deutschland setzt man die Tiere eher als Nutztiere zur “Instandhaltung” des Flughafens ein. Weniger süß, trotzdem sehr nützlich.

Am Flughafen Köln-Bonn werden zum Beispiel acht Esel, 60 Rheinische Glanrinder, ein paar Wasserbüffel, 400 Ziegen und 900 Bentheimer Landschafe, die das Rasenmähen übernehmen, gehalten. Fast schon ein Reservat statt einem Flughafen. Auch in Hamburg agieren 90 Texelschafe als Mähbrigade. Bestens ausgebildete Wüstenbussarde und Wanderfalken agieren in Hamburg, Köln und Frankfurt als “Bird Control”, um den gefürchteten Vogelschlag zu verhindern. In Köln-Bonn gesellen sich zur Unterstützung der Raubvögel noch einige Frettchen und geschulte Marder, die Kaninchen verjagen, die andere betriebsfremde Raubvögel anlocken könnten, was wiederum zu einem Vogelschlag führen könnte. Frettchen mindern außerdem die Zahl der Kaninchenbauten, zu viele Bauten könnten den Boden an Start- und Landebahnen weniger tragfähig machen.

In Chicago in den USA gibt es neben den Airport-Eseln und Schafen auch Lamas, die Kojoten von der Schafherde fernhalten. Süße Bodyguard-Lamas, ist das nicht entzückend.

In Hamburg, Frankfurt, Dortmund, Dresden und Stuttgart wird die Schadstoffbelastung an den Flughäfen ganz innovativ durch dort ansässige Bienen überwacht. Der Mini-Umwelt-Patrouille entgeht nichts, selbst die geringsten Veränderungen spiegeln sich in ihrem Honig wieder.
Laut der Universität Gießen sind Bienen außerdem in der Lage Betäubungsmittel aufzuspüren und eine israelische Sicherheitsfirma trainiert Mäuse um Sprengstoff zu erschnüffeln. Hoffentlich gibt es dann mehr Therapie-Hunde, wenn die Kleintiere deren Arbeit so gut erledigen können.

An Luke kommt niemand vorbei

Am Flughafen Düsseldorf gibt es einen ganz besonderen tierischen Mitarbeiter. Der Spürhund Luke ist hier tätig und beschnüffelt die Passagiere, um unerlaubt hohe Summen an Bargeld ausfindig zu machen. In den sechs Monaten, in denen Luke nun schon am Flughafen in Düsseldorf “Nasenarbeit” leistet, hat er bereits 1,2 Millionen Euro erschnüffelt.
Bargeldsummen von mehr als 10.000 Euro müssen seit 2007 beim Zoll angemeldet werden, wenn diese aus der EU oder in die EU gebracht werden. Luke schlägt natürlich nicht bei jeder Person, die Bargeld bei sich trägt, aus. Er ist darauf trainiert Geldbündel und deren spezielle Kombination der Gelddruckfarben und des Papiers zu erschnuppern. Zudem hat jede Währung ihren eigenen Geruch, Luke kann Euro, US-Dollar, britische Pfund und türkische Lira riechen.

 

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