Versteckte Kosten bei Billigflügen

Für 30€ von Düsseldorf nach Spanien und wieder zurück? Klingt unglaublich, ist aber wahr. Ryanair, Easyjet, Eurowings und Co. machen es möglich. Die Billigairlines befördern ihre Passagiere für Spottpreise von A nach B. Viele fragen sich, wie es überhaupt möglich sein kann, so günstig zu reisen. Ein Grund, der dazu beiträgt, die Ticketpreise zu drücken, sind die Vielzahl an Zusatzkosten. Die genannten 30€ sind nämlich nur die Kosten für den Flug an sich, aber das Fliegen ist, wie man weiß, noch mit mehr verbunden, als das bloße “durch die Lüfte schweben”. Aviclaim zeigt die versteckten Zusatzkosten der Billigairlines und klärt auf.

Seit 2008 dürfen Airlines nur noch mit den “Endpreisen” für ihre Flüge werben, somit müssen in den angezeigte Preisen alle Steuern, Gebühren, Zuschläge und Entgelte, die unvermeidbar und vorhersehbar sind, enthalten sein. Das hindert die Billigarilines jedoch nicht daran, sich kreative Zusatzkosten für “Extras” einfallen zu lassen.

 

Zusätzliche Gebühren treiben Preise in die Höhe

Auch wenn Airlines dazu verpflichtet sind die endgültigen Preise für ihre Flüge zu veröffentlichen, erhöhen sich die Preise trotzdem von Klick zu Klick, Grund hierfür sind häufig sogenannte “Servicegebühren”, die vor allem bei Online Buchungsportalen anfallen. Unter diese Kategorie fallen auch Gebühren für verschiedene Zahlungsmethoden, so kostet das Bezahlen per Kreditkarte häufig extra, diese Zusatzkosten wurden natürlich im veröffentlichten Preis noch nicht mit einberechnet. Genauso wenig wie Kosten für Umbuchungen oder die Änderung des Fluggastes oder der Flugdaten, auch das kann bei Billigairlines den eigentlichen Ticketpreis ordentlich in die Höhe treiben. Bei Ryanair kostet selbst das Zusenden der Flugdaten per SMS 2,99€.

 

Sitzplatzreservierung kostet extra

In der Zeit vor den Billigarilines war es üblich, kurz vor Abreise den gewünschten Sitzplatz zu buchen, sodass Familienmitglieder oder FreundInnen im Flugzeug nebeneinander sitzen konnten. Heutzutage ist das eine weiter Möglichkeit für Airlines ihre KundenInnen zusätzlich zur Kasse zu bitten. Auch wenn Kinder weiterhin neben ihre Eltern bzw. Erziehungsbeauftragte gesetzt werden, sieht es für Erwachsene häufig anders aus. Wer nicht bereit ist zusätzlich 7€ (Ryanair) zu bezahlen, wird nach dem Zufallsprinzip einem Sitzplatz zugeteilt. Bei Kurzstrecken ist es wohlmöglich nicht allzu dramatisch für etwa 2 Stunden von Familie oder FreundInnen getrennt zu sein, dafür wurde ja ein günstiges Ticket ergattert.

 

Anreise zu entlegenen Flughäfen

Diese Kosten sind nun keine direkt von der Airline verlangten “Zusatzkosten”, sie sollten jedoch trotzdem mit kalkuliert werden. Häufig starten die Billigarlines nicht an den großen internationalen Flughäfen, die gut zugänglich in den Städten angesiedelt sind. Um Steuern zu sparen, finden sich die günstigen Fluggesellschaften eher an kleinen entlegenen Flughäfen wieder. Die Anreise zu diesen Flughäfen sollte somit auch mit in die Berechnungen einfließen. Natürlich ist dieser Kostenfaktor ganz individuell vom Wohnort abhängig.

 

Die Reisegepäck-Kostenfalle

Endlich am Flughafen angekommen, erwartet viele Reisende häufig schon die nächste Kostenfalle: die Gepäckaufgabe. Wer Flüge online bucht, sollte besonders sorgfältig die Gepäckbestimmungen lesen. Billigairlines bitten besonders beim Gepäck ordentlich zur Kasse. Während es vor noch nicht allzulanger Zeit noch völlig selbstverständlich war, dass bei dem gebuchten Flug auch ein Koffer inkludiert war, verlangen einige Fluggesellschaften heutzutage sogar zusätzliche Gebühren für Handgepäck. Auch die Definition von Handgepäck unterscheidet sich von Airline zu Airline. So ist bei Ryanair zum Beispiel nur ein Gepäckstück mit den Maßen 40 x 20 x 25 im Ticketbasispreis enthalten, “zusätzliches” Handgepäck sprich ein kleiner Handgepäckskoffer kostet bereits 10€ extra. Hat man dieses zusätzliche Handgepäck für den Hinflug gebucht, bedeutet das übrigens nicht automatisch, dass es auf dem Rückflug auch wieder mit darf, nein für den Rückflug müssen selbstverständlich wieder 10€ bezahlt werden. Auch EasyJet verlangt horrende Preise für zusätzliches Gepäck, über 100€ für Aufgabegepäck und das ist der online angebotene Preis, am Flughafen übersteigen die Preise für das Aufgabegepäck um das Drei- oder Vierfache die eigentlichen Ticketkosten. Aus diesem Grund sollten die Gepäckbestimmungen genauestens studiert werden, es ist außerdem ratsam mit wenig Gepäck zu verreisen, häufig ist das nicht einmal so schwer, wie vermutet.

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Keine Garantie für Verpflegung an Bord

Die Verpflegung an Bord ist mitunter die größte Einsparmöglichkeit für Airlines. Das haben Fluggesellschaften schon lange erkannt. American Airlines wies bereits vor 30 Jahren darauf hin, dass bis zu 40.000$ eingespart werden könnten, wenn jeder Passagier auch nur eine Olive weniger im Salat hätte. Ein kostenloser Salat an Bord, mit Oliven? In der heutigen Zeit können die meisten Passagiere von solch einem Angebot nur träumen. Fluggäste von Billigairlines sind häufig bereit auf einen gewissen Service zu verzichten, wenn dafür die Flugpreise so gering wie möglich sind. So ist es mittlerweile nicht mehr wirklich üblich, dass auf Kurzstrecken Verpflegung angeboten wird. Vielmehr versuchen die Airlines hier erneut zusätzliche Produkte, wie Softdrinks, Sandwiches, Spirituosen oder Parfüm an ihre Passagiere zu verkaufen. Auf Kurzstrecken lässt es sich ohne Essen und Trinken noch ganz gut aushalten. Bei längeren Strecken mit Billigairlines empfiehlt es sich durchaus einige Snacks, Obst oder oder ähnliches ins Handgepäck zu packen. Nach Sicherheitsmaßstäben ist es außerdem erlaubt eine kleine Plastikflasche am Flughafen aufzufüllen und diese mit ins Flugzeug zu nehmen.

Aufgrund des immer stärker werdenden Preisdruckes folgen mittlerweile auch Premium-Airlines dem Trend der Low-Cost-Carrier. Auf Kurz- und Mittelstrecken müssen Passagiere bei Lufthansa oder Air France somit auch schon für Verpflegung bezahlen.

 

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