Air France-KLM startet mit Verlust in 2019

3. Mai 2019

Air France-KLM veröffentlicht ersten Quartalsbericht für 2019 und weist hohe Verluste aus. Die Kooperation der französisch-holländischen Airline macht hohe Kerosinkosten sowie ein Überangebot an Flügen und Sitzen verantwortlich.

Obwohl der Flugverkehr um 2,6% zugenommen hat und Air France-KLM sogar 3% mehr Passagiere transportiert hat, verglichen zum ersten Quartal in 2018 konnte ein Verlust nicht vermieden werden. Der Unternehmensverlust vor Steuern wird im ersten Quartal 2019 mit €450 Mio. angegeben und stieg damit um rund 75% im Gegensatz zum gleichen Zeitraum in 2018 (€257 Mio. Verlust).

Außerdem mussten dem Bericht zufolge im ersten Quartal 2019 weniger Entschädigungszahlungen wegen Flugverspätungen und anderer Flugprobleme an die Passagiere bezahlt werden als noch im Vorjahr. Ausschlaggebend für die hohen Kosten im vergangenen Jahr sind laut des Unternehmens Streiks bei Air France im Frühjahr 2018.

Schlechte Aussichten für Air France-KLM’s zweites Quartal in 2019: Die nationale Pilotengewerkschaft SNPL hat alle französischen Piloten zu einem sechstägigen Streik vom 06. Bis 11. Mai 2019 aufgerufen.

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