High Speed Boarding bei der Lufthansa

15. August 2019

Die Lufthansa führt Wilmas Boarding ein

Nachdem die größte deutsche Fluggesellschaft in diesem Jahr in Frankfurt mehrere Boarding-Konzepte testete, stellte sich heraus, dass die “Wilma”-Methode die schnellste sei. Noch ab November diesen Jahres will die Kranich-Airline das neue Boarding-System zumindest auf ihren europäischen Flügen einführen. Auch die Konzerntochter Swiss möchte das neue Boarding-System einführen.

 

Wer oder was ist Wilma?

Wilma Boarding

Wilma ist nicht der Name einer attraktiven Flugbegleiterin, sondern steht für “Window, Middle and Aisle” (Fenster, Mitte und Gang). Damit wird die Reihenfolge beschrieben, in der die Passagiere das Flugzeug betreten dürfen. Zunächst beginnen die Passagiere mit Fenstersitzen mit dem Boarding. Als nächstes werden die Gäste mit einem Mittelsitz in den Flieger gelassen. Das Boarding der Reisenden mit Sitz am Gang erfolgt zum Schluss. Die Idee hinter diesem Konzept ist, dass Passagiere, die bereits Platz genommen haben, nicht mehr aufstehen müssen, um andere Passagiere durchzulassen. Das soll in einer Zeitersparnis beim Boarding resultieren.

Allerdings will die Lufthansa auch Ausnahmen zu lassen. So ist es Eltern und Kindern, Paaren oder gar Gruppen weiterhin erlaubt, gemeinsam die Reisen anzutreten.


Ist Wilma Boarding fair?

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst und der frühe Vogel fängt den Wurm. Außerdem betritt der Passagier, der sich zuerst in die Schlange gestellt und am längsten gewartet hat, auch zuerst das Flugzeug. Da stellen wir uns die Frage: Ist das Wilma-System auch gerecht?

Was man sagen kann ist, dass das neue System sicherlich zu Verärgerung der Passagiere in den Gangplätzen führen kann. Sie betreten nicht nur als die letzten das Flugzeug, sondern könnten in einigen Fällen auch gezwungen sein, ihr Handgepäck doch noch am Gate aufzugeben, wenn dafür kein Platz mehr im Flieger ist. Das ist besonders ärgerlich, wenn man nur mit Handgepäck reist, um sein Ziel schnell zu erreichen.

 

Ist Wilma Boarding wirklich am schnellsten?

Das große Problem der Standard-Methode ist das bereits angesprochene Durchlassen von Passagieren am Fenster- oder Mittelsitz. Das Aufstehen der einzelnen Passagiere kostet viel Zeit, die zu Staus in den Flieger führt. Es gibt jedoch viele Alternativen, Wilma ist nur eine unter vielen Boarding-Methoden. 

Daher sind wir gespannt, ob das neue Boarding-System der Lufthansa wirklich wertvolle Zeit sparen kann und Flugverspätungen verringern wird. Sollten Sie trotzdem von einer Flugverspätung bei der Lufthansa betroffen sein, helfen wir Ihnen selbstverständlich gerne, eine Entschädigungszahlung von bis 600€ pro Passagier gegen die Airline durchzusetzen.

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