Malta Air

Auch bei Malta Air gibt es umfangreiche Fluggastrechte. Lesen Sie hier mehr über Ihre Rechte bei Malta Air oder prüfen Sie direkt Ihre Flugunregelmäßigkeit auf Entschädigung oder Rückerstattung des Ticketpreises.




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Malta Air ist eine maltesische Billigfluggesellschaft und ein Joint Venture von Ryanair und der Regierung der Republik Malta. Malta Air ist jedoch nicht zu verwechseln mit der nationalen Airline Air Malta.

  

Malta Air Fluggastrechte

Da Malta Air seinen Sitz in der EU hat, gelten auch hier die Fluggastrechte aus der EU-Verordnung 261/2004. Wurde Ihr Malta Air Flug annulliert, dann muss die Fluggesellschaft Ihnen den ticketpreis binnen sieben Tagen zurückerstatten, sofern Ihnen kein Ersatzflug angeboten wurde. Auch wenn Ihnen ein Ersatzflug angeboten wurde, haben Sie weiterhin Rechte gegen die maltesische Airline. Wenn Sie beispielsweise Ihr Flugziel mit einer verspätung von 3 Stunden oder mehr erreichen, könnten Sie einen Anspruch auf Entschädigung haben. gerne können Sie unseren kostenlosen Flugprüfer für Verspätung nutzen, um herauszufinden, ob Sie diesen Anspruch haben. Aviclaim ist Ihnen gerne dabei behilflich, Ihre Ansprüche gegen Malta Air durchzusetzen.

 

Malta

Basilika Ta Pinu auf Malta

 

Mehr über Malta Air

Im Jahre 2019 wurde Malta Air von der irischen Fluggesellschaft Ryanair übernommen. Ryanair registrierte zahlreiche Jets aus dem Ausland in Malta, vor allem steckten scheinbar Steuergründe hinter dieser Maßnahmen.

Malta Air wurde 2019 von Ryanair gekauft

Die irische Billigairline Ryanair kündigte Anfang Juni 2019 an, dass sie die maltesische start-up-Partnerin Malta Air übernehmen wird. Die Flotte von Malta Air bestand aus sechs Boeing-Maschinen und rund 200 Crew-Mitgliedern, als sie an die Iren verkauft wurde. Ryanair stockte danach die Flotte weiter auf. Im Mai 2020 bestand die Malta Air Flotte aus insgesamt 120 Boeing 727-800, die alle von Ranair übertragen wurden. Durch Ummeldungen von in Deutschland, Frankreich und Italien stationierten Flugzeugen, sowie deren Besatzung wuchs die Flotte der maltesischen Airline. Als Hauptgrund für diese Maßnahme nannte Ryanair einen dadurch scheinbar entstehenden Vorteil für die MitarbeiterInnen. Bislang müsse die Besatzung, der Irland gemeldeten Flugzeuge, ihr Einkommen ebenfalls in Irland versteuern, durch die Ummeldung sei eine Besteuerung der Einkommen in den Heimatländern möglich. Deshalb plante Ryanair Chef Michael O'Leary in den kommenden Jahren weitere 50 Maschinen in Malta zu registrieren. Malta Air sollte in Zukunft alle Ryanair-Flüge auf der Mittelmeerinsel, sowie mehr als 60 Ziele in Europa und Nordafrika übernehmen. Ryanair arbeitet bei diesem Projekt auch eng mit der maltesischen Regierung zusammen, diese hält sogenannte "goldene Aktien" und somit ein Vetorecht im Falle eines Verkaufs von Malta Air. Malta ist teilweise abhängig von Ryanair und durch die jetzige Zusammenarbeit erhofft sich die Regierung außerdem, dass der Tourismus angekurbelt wird.

Versucht Ryanair durch Malta Air Tarifverträge zu umgehen?

Im Jahre 2018, also ein Jahr vor dem Kauf von Air Malta kämpfte Ryanair mit einigen Auseinandersetzungen mit Gewerkschaften in diversen europäischen Ländern, darunter eben auch Deutschland, Frankreich und Italien. Was zu gehäuften Streiks in 2018 führte. Mit einigen Gewerkschaften wurde auf Grund dieser Schwierigkeiten und den dadurch entstandenen unzähligen Flugverspätungen und Ausfällen, ein Tarifvertrag vereinbart. Diese Tarifverträge könnten umgangen werden, wenn bei dem Betriebsübergang an Malta Air der Beibehaltung von entsprechenden Vereinbarungen nicht zugestimmt wird. Überspitzt gesagt könnte Ryanair dann formell kündigen und die MitarbeiterInnen dazu aufrufen, sich um den bestehenden Job neu zu bewerben, da Malta Air dann jedoch noch keine Tarifverträge mit den Gewerkschaften abgeschlossen hat, könnte Ryanair teils bestehende Vereinbarungen umgehen. Dieser Vorgang wäre im Übrigen völlig legal.

 

Air Malta, Malta Air: Achtung Verwechslungsgefahr

Die Verwechslungsgefahr zwischen der neuen Ryanair-Partnerin Malta Air und der nationalen Fluggesellschaft Air Malta ist groß. Der maltesische Staat hat mit der nationalen Air Malta schon eine Fluggesellschaft, welche in Zukunft bestimmt der öfteren mit der neuen Malta Air (Ryanair) verwechselt wird. Vor allem da Ryanair auch eng zusammen mit Air Malta arbeitet. Abgesehen vom Namen werden die beiden Airlines jedoch höchstwahrscheinlich nicht in Konkurrenz miteinander stehen. Eine Analyse des Flugplanes zeichnet ab, dass künftig Kurz- und Mittelstrecken, wie Luqa-Hamburg, eher von der neuen Ryanair-Tochter Malta Air und Langstreckenflüge von Air Malta abgewickelt werden. Gut möglich ist auch, dass auf lange Sicht wirklich kein Unterschied mehr zwischen Air Malta und Malta Air ersichtlich sein wird und die beiden sowieso schon ähnlich klingenden Fluggesellschaften eins werden. Auch die Gründe Maltas für die Beteiligung an einem zweiten Carrier sind ungewiss.

 

Erfahrungen mit Malta Air und Ryanair

Die Malta Air Erfahrungen sind gemischt. Die maltesische Ryanair Tochter konnte einige Kunden von sich überzeugen, hatte jedoch auch schon viele Flugunregelmäßigkeiten zu verzeichnen. So kann es auch passieren, dass sich Ihr Malta Air Flug um einige Stunden verspätet. In diesem Falle können Sie unseren kostenlosen Flugchecker nutzen, um herauszufinden, ob Sie einen Anspruch auf finanzielle Entschädigung haben.